Razzien beim "Freien Netz Süd": Schlag gegen Bayerns Neonazis!

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Bei der Razzia sichergestellte Gegenstände wurden am Mittwoch im Innenministerium präsentiert | © Johannes Hartl

Mit einem Großaufgebot hat die Polizei am frühen Mittwochmorgen insgesamt 73 Objekte durchsucht, in denen Neonazis leben oder arbeiten. Ziel der Razzia war die Sammlung von Beweismitteln für ein Verbotsverfahren gegen das Neonazi-Netzwerk „Freies Netz Süd“. Weiterlesen

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Durchsuchungen in der Region: Aktivisten des Freien Netzes Süd in der Oberpfalz im Visier der Polizei

Polizei (UH)
Mit einer Großrazzia geht die Polizei gegen das „Freie Netz Süd“ vor © Ursula Hildebrand

Wie berichtet, führt das Landeskriminalamt (LKA) zur Stunde eine großangelegte Durchsuchungsaktion bei den Führungsköpfen und Mitgliedern der rechtsextremen Organisation Freies Netz Süd durch. Auch Objekte und Personen im Raum Regensburg und Schwandorf sind dabei im Visier der Ermittler. Weiterlesen

Bündnis "Kein Platz für Nazis" lobt Regensburger Bevölkerung für ihr Engagement gegen Rechts

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Rund 300 Menschen blockierten den Nazi-Aufmarsch in Regensburg | © Witzgall

Das Bündnis „Kein Platz für Nazis“ aus Regensburg (KPfN) hat zur Nazi-Kundgebung vom Freitag, 11. Mai, Stellung genommen. Vertreter Andreas Schmal lobt „das Engagement zahlreicher Menschen“, die einen „Naziaufmarsch in der Stadt Regensburg verhindert“ haben. Weiterlesen

Nazi-Aufmarsch in Regensburg erfolgreich blockiert!

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Rund 300 Menschen blockierten den Neonazi-Aufmarsch in Regensburg erfolgreich | © Witzgall

Kurzfristig hatte das Kameradschaftsnetzwerk „Freies Netz Süd“ zu einer Demonstration in Regensburg aufgerufen. Anlass war die Verletzung eines mutmaßlichen Gesinnungsgenossen durch einen Messerstich im Rahmen eines Streits in einem Linienbus in den frühen Morgenstunden. Trotz einer geringen Mobilisierungszeit demonstrierten genug Regensburger Bürgerinnen und Bürger gegen den Aufmarsch, so dass dieser bereits nach wenigen Metern zum Stillstand kam. Weiterlesen

Lesung aus der Bibliothek der verbrannten Bücher in der Stadtbibliothek Schwandorf

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Mehr als 50 Bürgerinnen und Bürger lauschten am Freihabend der Lesung in der Stadtbibliothek | © Hartl

Mehr als 50 Menschen folgten am Freitagabend einer Einladung zur Lesung aus der „Bibliothek der verbrannten Bücher“ in der Stadtbibliothek Schwandorf. Damit wurde an die Bücherverbrennung durch die Nationalsozialisten vor genau 80 Jahren erinnert. Weiterlesen

Zivilgesellschaft braucht Kontinuität

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Zivilgesellschaft braucht Kontinuität, schreibt Zeit-Autor Johannes Radke in seinem Kommentar | © Hartl

Vor zwölf Monaten wurde die rassistische Mordserie der Rechtsterroristen des Nationalsozialistischen Untergrunds bekannt. Journalisten, Initiativen gegen rechts und Antifa-Aktivisten hatten jahrzehntelang vor der tödlichen Dimension rechter Gewalt gewarnt. Doch die Taten des NSU übertrafen selbst die schlimmsten Befürchtungen, wozu Neonazis fähig sind, die ihre Ideologie bis zur letzten Konsequenz durchsetzen wollen. Weiterlesen

In zweiter Instanz: Milderes Urteil für militanten Schwandorfer Neonazi

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Muss nun doch nicht hinter Gitter: der Schwandorfer Neonazi Daniel Weigl, hier in Gera | © Hartl

Aus einer fünfmonatigen Haftstrafe wurden 4.500 Euro Geldstrafe: Daniel Weigl, Schwandorfs führender Neonazi, muss nun doch nicht in Haft, wie das Landgericht Amberg gestern, am Mittwoch, den 7.November, in zweiter Instanz entschieden hat. Zuvor wurde Weigl vom Amtsgericht Schwandorf wegen Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen zu einer Haftstrafe von 5 Monaten verurteilt. Weiterlesen