Regensburger Initiative "Keine Bedienung für Nazis" ist Vorbild in Bayern

KBFN - Stadtführung
Bei einer Stadtführung informierte sich die Initiative aus Sinnig auch über die Geschichte Regensburgs | © Keine Bedienung für Nazis

Die Regensburger Initiative „Keine Bedienung für Nazis“ hatte am vorvergangenen Samstag Besuch aus Sinning. Mitglieder der „Sinninger Initiative gegen Rechts“ informierten sich in der Domstadt vor allem zum Projekt selbst, aber auch über die Stadt und ihre lange Geschichte.

Von Ursula Hildebrand, Regensburger Wochenblatt

Seit 1998 engagiert sich die Initiative in Sinning gegen Rechts, regelmäßig werden dabei andere Gruppierungen besucht, um sich auszutauschen und Anregungen für die eigene Arbeit zu finden. Da es in Sinning noch keine Wirte-Initiative gibt, informierte sich die 35-köpfige Gruppe in Regensburg über die Umsetzung. Helga Hanusa von der Regensburger Initiative freute sich sehr über den Austausch. So könne man von anderen lernen und Impulse für die eigene Arbeit bekommen. Zudem sei es sehr wichtig, dass sich die Kräfte gegen Rechts austauschen und vernetzen, so Hanusa gegenüber dem Wochenblatt.

In Regensburg haben über 130 Wirte die entsprechende Erklärung unterschrieben, etwa 75 haben den Aufkleber „Rassisten werden hier nicht bedient!“ an ihren Eingangstüren angebracht. Hanusa berichtet, dass es zahlreiche Anfragen zum Projekt gebe. In Landshut laufe die Aktion nun bereits seit einem Jahr, in Schwandorf sei man gerade im Aufbau. Weitere Anfragen gebe es aus Neumarkt und Waldsassen.

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