Oberpfalz-SPD setzt sich für nazifreies Dresden ein

Oberpfalz-SPD bei Protesten gegen Neonazis in Dresden (Privat)
© Privat

Rund 6.500 Menschen haben sich am Samstag, 18. Februar, in Dresden versammelt, um unter dem Motto „Dresden Nazifrei“ gegen rechte Umtrieb zu demonstrieren. Mit dabei auch eine Abordnung aus der Oberpfalz.

 Von Ursula Hildebrand, Wochenblatt Regensburg

 Unter anderem setzten sich der Chef der Oberpfalz-SPD, Franz Schindler aus Schwandorf, und der stellverstretenden Bundesvorsitzende der Jusos, Sebastian Roloff aus Regensburg, gegen Rechtsextremismus und Gewalt ein. „Ziel der Demonstrationen war es unter anderem, sich gegen eine Instrumentalisierung der Dresdner Kriegsopfer durch die NPD zu verwehren, eine strikte Aufklärung der Vorgänge um die Morde der so genannten ‚NSU‘ zu fordern und für eine menschliche und tolerante Gesellschaft zu demonstrieren“, so Roloff gegenüber dem Wochenblatt. Mit mehreren Bussen war man deshalb auch aus Ostbayern nach Dresden gereist.

Ursprünglich waren die zahlreichen Aktionen des heutigen Tages als Gegendemonstrationen für die angekündigten Nazi-Aufmärsche gedacht. Diese wurden im Vorfeld abgesagt. Ökumenischen Friedensgebete und Mahnwachen, Podiumsdiskussionen und Kundgebungen sollten klarstellen, dass Nazis in Dresden unerwünscht sind. Rund 1.600 Polizeibeamte waren im Einsatz.

Indes wird zum Beispiel über Facebook aus Fürth gemeldet, dass sich Nazis gegen Mittag zu einer Demonstration versammelt hatten. Dort sollte wohl eine Art Ersatzveranstaltung für Dresden stattfinden. Rund 100 Nazis trafen hier auf ebensoviele Gegendemonstranten. In Worms lautete das Motto „Nazis wegschunkeln!“. Mit dem traditionellen Straßenfasching stellen sich hier Bürgerinnen und Bürger gegen einen angekündigten „Trauermarsch“ der rechten Szene.

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