Landtagsabgeordneter Franz Schindler (SPD) auf der Liste der Zwickauer Zelle

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Der SPD-Landtagsabgeordnete Franz Schindler aus Schwandorf stand nach Informationen des „Bayerischen Rundfunks“ und der „Abendschau“ auch auf der Liste des Zwickauer-Neonazi-Terror-Trios. Neben Schindler sollen fünf weitere Mitglieder der bayerischen SPD-Landtagsfraktion sowie der CSU-Abgeordnete Karl Feller in der Neonazi-Datei aufgelistet worden sein.

Wie der „Bayerische Rundfunk“ gestern auf seiner Internetseite berichtete, teilte die Pressestelle der SPD-Landtagsfraktion mit, dass entsprechende Recherchen des BR zutreffend sind, wonach die Abgeordneten Angelika Weikert, Helga Schmitt-Bussinger, Stefan Schuster, Christoph Rabenstein, Christa Naaß und der Schwandorfer Franz Schindler auf der Liste des Zwickauer Terror-Trios standen. Außerdem war der CSU-Abgeordnete Karl Feller und der CSU-Bundestagsabgeordnete Hans-Peter Uhl auf der Liste der Neonazis zu finden.

Weshalb Schindler in die Datei der Terroristen aufgenommen wurde, ist bislang noch unklar. Der SPD-Politiker macht sich jedoch immer wieder gegen Rechtsextremismus stark und engagiert sich auch in seiner Heimatstadt gegen Rechts.

Auf der Liste der Neonazi-Terroristen, die auf einem USB-Stick abgespeichert gewesen sein soll und in dem zerstörten Haus entdeckt wurde, sollen sich 88 Namen von Politikern und Organisationen befinden. Darunter auch die Namen einiger türkischer und islamischer Organisationen, wie der Berliner Tagesspiegel berichtet hatte.

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